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Fünf Tipps und Tricks für Ihren Bio-Garten im Herbst

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Terrassenbeet

5 Tipps und Tricks für Ihren Bio-Garten im Herbst

Ernte von Äpfeln und Birnen

Die Früchte leuchten Ihnen sonnengerötet vom Baum entgegen – doch sind sie tatsächlich schon erntereif? Um dies zu erkennen, gibt es einen ganz einfachen Trick. Drehen Sie die Frucht vorsichtig im Kreis. Ist der Apfel oder die Birne reif, löst er/sie sich durch die Drehbewegung ganz leicht vom Ast. Ist ein größerer Kraftaufwand notwenig, um die Frucht abzureißen, ist sie noch unreif. Birnen werden übrigens hart geerntet und erhalten erst nach ein paar Tagen Lagerung die sogenannte Schmelzreife, die ihr Aroma vollständig freigibt.

Schnittmaßnahmen im Herbst

Schneiden Sie Ihre Sträucher maximal bis Ende September/Mitte Oktober. Der Herbst ist die ideale Zeit für den Heckenschnitt und den Schnitt von früh blühenden Ziersträuchern.

Der Sommerschnitt von Steinobst (Marillen, Zwetschken, Pfirsiche) sollte auch bis spätestens Ende September abgeschlossen sein, danach ist die Gefahr von Frostschäden schon zu groß.

Kernobst (Äpfel und Birnen) und Beeren werden im späten Winter geschnitten und mit den Rosen sollten Sie je nach Witterung bis Mitte/Ende März warten.

Abgeblühtes stehen lassen

„Säubern“ Sie Ihren Garten nicht, indem Sie vertrocknete Blütenstände Ihrer Blumen, Stauden und Kräuter abschneiden. Stehen gebliebene Blütenstände schützen nicht nur Ihre Pflanzen vor Frostschäden, sondern sind auch ein willkommenes Winterquartier für nützliche Insekten.

Wintergemüse anbauen

Der September ist die ideale Zeit, um Wintergemüse anzubauen.

Neben Pflücksalaten eignen sich ganz besonders verschiedene asiatische Dünst- und Salatgemüsearten. Beispiel dafür sind Pak Choi, Mizuna oder Tatsoi, um nur einige Wenige zu nennen. Jetzt angebauter Spinat kann im November/Dezember geerntet werden, ebenso bringen Feldsalat oder Rucola noch schöne Erträge.

Einer unserer Arbeitsschwerpunkte liegt übrigens auf der Planung und Anlage von Nutzgärten, die rund ums Jahr beerntet werden können.

Abgesunkene Hochbeet-Befüllung

In den ersten 2-3 Jahren sinkt die Befüllung eines Hochbeetes stark ab. Ein Absinken von 40 – 50 % ist vollkommen normal.

So wird das Hochbeet wieder aufgefüllt: nach der letzten Ernte im Herbst füllen Sie das Hochbeet wieder mit Grasschnitt, Laub und halbverrottetem Kompost bis ca. 20 cm unter den Rand auf. Ev. können Sie den Kompost mit einer dünnen Mulchschicht abdecken. Dann warten Sie bis der Winter vorbei ist. Im Frühling wird die Befüllung wieder ein wenig zusammen gesackt sein. Füllen Sie nochmals Gras, Laubreste, Kompost, Mist usw. bis 20 cm unter den Rand auf. Erst dann wird eine gute Bio-Erde auf das Hochbeet geschüttet.

Die vielerorts angepriesene Hochbeet-Erde ist übrigens nicht immer Bio und zumeist nicht torffrei. Wir nehmen diese daher bewusst nicht in unserem Sortiment auf.

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