
Gewinne das Buch des Monats

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Die Fragen stellen wir!
Polizeigeschichten und Anekdoten
Von Johann Veith
Er ist eine Mischung aus Kottan und dem letzten Bullen - mit Wiener Schmäh, einer ordentlichen Portion Coolness und dem Herz am rechten Fleck. Doch seine Geschichten stammen nicht aus der Feder von Drehbuchautor:innen, sondern aus dem echten Leben. Das viel spannender ist als jede erfundene Geschichte.
Johann Veith war leitender Kriminalbeamter in Wien und erzählt in seinem Buch Geschichten und Anekdoten von Gaunern, Dieben und Mördern. Er berichtet von der Wichtigkeit des „Zunds“, der Notwendigkeit der Mithilfe der Bürger, von spektakulären Verhaftungen und der Tatsache, dass sich in seiner gesamten Dienstzeit nur ein einziges Mal die Notwendigkeit ergab, von der Schusswaffe Gebrauch machen zu müssen.
Sein kriminalistisches Gespür und seine Einsatzbereitschaft waren ihm dabei ebenso hilfreich wie seine Kampfkunst.
Eine unterhaltsame und humorvolle Sommerlektüre!
Teilnahmeschluss: 31. August 2026

Interview mit Autor Johann Veith
Was hat Sie zu diesem Buch inspiriert?
Im Kreis von Kollegen hatte ich so manche Anekdote aus meinen Erlebnissen zum Besten gegeben, worauf einer zu mir sagte: „Du, das sind ja tolle Geschichten! Du solltest ein Buch darüber schreiben!“.
Nach einigen Monaten traf ich ihn wieder und er fragte mich, ob ich schon begonnen hätte, ein Buch über meine Geschichten zu schreiben, was ich verneinte. Als ich ihn nach einigen Monaten wieder traf und er mich nochmals „federte“, begann ich endlich mit dem Schreiben. Nachdem ich jedoch in meiner aktiven Zeit nie daran gedacht hatte, später ein Buch zu schreiben, hatte ich mir keine Unterlagen darüber angelegt. Stattdessen hatte ich diverse Zeitungsartikel der Tageszeitungen gesammelt, die ich nun als Ausgangspunkt für meine Geschichten herannahm.
Was ist der "kurioseste" Fall, den Sie im Laufe Ihres Berufslebens erlebt haben?
Als ein entlassener Mitarbeiter eine großen Firma im Bezirk aus Rache in dieser Feuer legte und ich ihn noch in der Brandnacht ausforschen konnte und nach ihm suchte. Als er dies erfuhr, stellte er sich später auf einem Polizeiwachzimmer (heute Polizeiinspektion) mit den Worten: „I hob mei Firma aunzund`n und g`hört, der Veith suacht mi! Und ich waß, waun mi der suacht, find`t er mi a, desweg`n stell ich mi glei sölba!“ .
Eine Frage, die mich schon immer brennend interessiert: Wie wird man Kriminalkommissar?
Kriminalkommissar wird man nur in Deutschland – in Österreich wird man Kriminalbeamter (bis zur Polizeireform) – heute Exekutivbeamter in Zivil. Um Kriminalbeamter zu werden, musste man eine Auswahlprüfung machen, dann einen Lehrgang und eine positive Abschlussprüfung und wurde zum Kriminalbeamten ernannt. Später konnte man sich dann – mit Matura oder Beamtenmatura – für den gehobenen Dienst (Offizierslaufbahn) bewerben, eine umfangreiche fachliche und psychologische Aufnahmsprüfung bestehen und wenn man zu den Ausgewählten gehörte, konnte man die zweijährige Offiziersausbildung absolvieren, die dann mit einer positiven Abschlussprüfung bestanden werden musste, worauf man zum Offizier (Leutnant oder Oberleutnant – je nach Dienstjahren) ernannt wurde. Heute dauert diese Ausbildung 3 Jahre und inkludiert einen akademischen Abschluss (BA).
Was unterscheidet den echten Kommissar vom Fernsehkommissar?
Der echte Kriminalist hat viele Details langwierig und mühevoll zu bearbeiten und ermitteln, deren Ergebnisse meistens längere Zeit bis zur Aufklärung und Festnahme führen. Der „Kommissar“ im Fernsehen löst den Fall innerhalb der vorgegebenen Sendezeit. Film und Wirklichkeit klaffen meist auseinander!
Sie haben im Ruhestand ein Studium abgeschlossen. Was hat Sie dazu motiviert?
Nachdem die neue Offiziersausbildung lauter Akademiker hervorbrachte (Bachelor und Master) hatte ich mir gedacht, ich möchte wissen, ob ich so ein Studium auch noch (im Alter) schaffen könnte und hatte es in der Donau Uni Krems einfach begonnen. Dass ich dann in Bestzeit und mit Auszeichnung mein Studium als „Master of Arts“ beendete, war zwar nicht angestrebt, machte mich persönlich aber sehr zufrieden.
Zum Abschluss: was ist die wichtigste Botschaft an Ihre Leser:innen?
Du kannst alles schaffen, was du dir vornimmst, wenn du es nur wirklich willst - getreu dem Spruch:
„ICH WILL, DAS WORT IST MÄCHTIG, SPRICHT´S EINER – ERNST UND STILL! DIE STERNE REISST´S VOM HIMMEL – DAS KLEINE WORT ICH WILL!“

Johann Veith
Johann Veith, 1946 geb., Leitender Kriminalbeamter i.R., trat nach Pflichtschule und Bundesheer 1967 bei der Wiener Polizei ein und versah nach zweijähriger Grundausbildung als uniformierter Beamter Dienst in einem Wiener Wachzimmer.
Nach einjähriger Ausbildung zum Kriminalbeamten versah er zwei Jahre Dienst als Kriminalbeamter in einem Wiener Polizeikommissariat und weitere vier Jahre im Wiener Sicherheitsbüro.
Die Reifeprüfung holte er extern nach.
1976 bis 1978 absolvierte er die Offiziersausbildung und wurde Offizier.
Von 1978 bis 1981 war er stv. Leiter der Kriminalabteilung Wien-Penzing, dann bis 1987 deren Leiter.
1987 gründete er mit einem „Aufstellungsstab“ die österreichweite Terrorermittlungsgruppe EBT im Innenministerium und war bis zu seinem Ruhestand deren stellvertretender Leiter.
Im Alter von 66 Jahren schloss er an der Donau-Universität Krems ein Masterstudium mit Auszeichnung ab.
Im Verlagshaus Hernals erschienen:
Die Fragen stellen wir!
Funkstelle! KRIPO Penzing übernimmt!
Vom Heimkind zum Akademiker
Hier findest du zu den Büchern von Johann Veith und dem Verlagshaus Hernals:






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